bergfahrten

Seit 2004 entstanden im Zweijahresrhythmus drei szenische Lesungen mit Gian Rupf und René Schnoz, die sich mit alpiner Literatur beschäftigen. Die drei Produktionen sind in unserem Repertoire und können bei uns gebucht werden.

 

bergfahrt1"Bergfahrt" von Ludwig Hohl

"Wie kann man in einer Zeit der 3-D-Mount-Everest-Filme behaupten, ein rostiger Metalltisch und zwei Klappstühle seien eine Gebirgslandschaft? Gian Rupf und René Schnoz wagen es, und wir zögern keinen Moment, ihnen durch Nebel, Wind und Schnee zu folgen und uns bedingungslos dieser Bergfahrt anzuschliessen, in der es um Freundschaft und Freiheit, Kühnheit und Furcht, Treue und Trennung und zuletzt um Leben und Tod geht."    Franz Hohler

» Lesen Sie dazu die Kritik der NZZ
» Bergfahrt Dokumentation (PDF)

Bergfahrt, Hörprobe in 3 Ausschnitten nach einer Novelle von Ludwig Hohl mit Gian Rupf und René Schnoz, 2004:
Teil 1 (3,6 MB)  | Teil 2 (2,5 MB)  | Teil 3 (2,7 MB)
Sie brauchen zum Hören Windows Mediaplayer oder Quicktime-Player

 

bergfahrt2"Frisch am Berg" - Bergtexte von Max Frisch

Mit humoristisch inszenierten und brillant rezitierten Bergpassagen aus bekannten Werken von Max Frisch eroberte das Duo Rupf und Schnoz, die beiden bergsteigenden Schauspieler aus dem Bündnerland, im Nu die Herzen des Publikums. Ein braunes Ledersofa, Frischs legendäre Hermes Baby und seine Tabakpfeife als Requisiten, flogen sie in der Super Constellation (dem Vorgängermodell der DC 3) über den Alpen, wanderten vom Glarnerland nach Locarno, lauschten den Erzählungen des Hüttenwartes auf der Planurahütte und erkannten beim Flug über das Finsteraarhorn voller Freude die heimatlichen Berggipfel.Begegnung mit Alpiner Literatur, Amden 2006, "Ammler Ziitig"

» Booklet (PDF)
» Presseartikel - Die Südostschweiz (PDF)

 

Meinetwegen zugrunde gehn"Meinetwegen zugrunde gehen"

Ein Schatten Sprech Spiel mit Texten von Hans Morgenthaler
» Video (7 MB)

"Sonnedürr die Wangen, die groben Hosen um's Knie zerfetzt, queren wir mit gedämpften Schritten den weichen Asphalt der Bahnhofhalle. Stark dringt unser Blick gradaus, will die erlebten Wunder der Berge nicht verlieren. Fast traurig geht unser Schritt und doch - wie stolz.

Ringsum steht viel Volk. Auch sein Erholungstag geht bald zu Ende. Die Alte dort war in der Kirche, der Dicke trank vom besten Bier, die Jüngsten tanzten Polka, Walzer - und doch - schau da .. dort… wie sie sich anstossen, wie ihr langer Blick uns nachgafft! Staunend?
Ob sie vielleicht ahnen, dass unser Sonntag viel heiliger als der ihrige war?"
Szenentext

PRESSESTIMMEN: "Die szenische Umsetzung von 'Meinetwegen zugrunde gehen' hat die Zuschauer begeistert." NEWSLETTER SCHWEIZER BUCHHANDEL, 2008

» Rückschau auf die 3. Tagung für Alpine Literatur

 

bergfahrt4Uraufführung "Ein Russ im Bergell"

Anton von Rydzewski und Christian Klucker
nach Originaltexten, bearbeitet von Emil Zopfi und Stefan Keller

Der Mehlsack und sein Feldmarschall
Zürich, Sogar-Theater – «Ich stürze!», schreit der Baron. «Papperlapapp!», sagt sein Bergführer. Wir befinden uns an einer Steilwand im Bergell des späten 19. Jahrhunderts. Der Alpinismus floriert, und der russische Baron Anton von Rydzewski hat genug Geld, um den besten Führer an sich zu binden: Christian Klucker aus dem Fextal bei Sils Maria, ein Genie am Berg, mausarm.
Sie hassen sich vom ersten Höhenmeter an, nennen sich «Mehlsack» und «Feldmarschall » und leisten so 10 Jahre lang alpine Pionierarbeit.
Aus ihren Aufzeichnungen haben die Autoren Emil Zopfi und Stefan Keller und die Schauspieler René Schnoz und Gian Rupf mit «Ein Russ im Bergell» ein Stück geschaffen, dem Applaus gebührt.

» Dokumentation mit Fotos und Kritiken (Pdf 247 Kb)

 

 

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